5 Gründe, warum Zucker ungesund ist

Eigentlich ist es keine weltbewegende Neuigkeit, dass Zucker ungesund ist. Dennoch wird das Thema häufig nur am Rande betrachtet.

Während du in der Theorie sicherlich weißt, dass Zucker schädlich sein kann, greifst du in der Praxis dann doch zum nächsten Schokoriegel. Erkennst du dich darin wieder? 

Dann wird es Zeit, dich genauer mit den Folgen von (übermäßigem) Zuckerkonsum auseinanderzusetzen. Und es wird Zeit, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren

Das ist besonders wichtig, wenn du

  • abnehmen möchtest.
  • dich gesund und ausgewogen ernähren möchtest.
  • Symptome bestimmter Erkrankungen reduzieren möchtest.
  • dein Risiko für Zivilisationskrankheiten senken möchtest.
  • oft Heißhunger verspürst und endlich von der Zuckersucht loskommen möchtest.

1. Zucker ist ungesund, weil er dir keine wertvollen Nährstoffe liefert

Ob ein Lebensmittel gesund oder ungesund ist, kann vor allem anhand seiner Nährstoffdichte bewertet werden.

Besonders gesund sind Lebensmittel, die viele Mikronährstoffe und gleichzeitig verhältnisweise wenig Kalorien enthalten. Aus diesem Grund sind Gemüse und Obst fester Bestandteil einer gesunden Ernährung.

Das Gegenteil sind Lebensmittel mit sogenannten „leeren Kalorien“. Sie liefern dir viele Kalorien, aber fast keine Nährstoffe. Zucker ist eines dieser Lebensmittel. Aus ernährungsphysiologischer Sicht ist das also der Hauptgrund, warum Zucker ungesund ist.

100 g Zucker enthalten rund 400 Kilokalorien, versorgen dich aber nicht mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. 

Und es kommt noch schlimmer: Je mehr Lebensmittel mit leeren Kalorien du isst, desto mehr zieht dein Körper Mikronährstoffe aus seinen Reserven. Dein Körper ist nämlich darauf programmiert, bei der Verdauungsarbeit im Darm, Nährstoffe aus der Nahrung zu filtern und diese zu den Zellen zu transportieren. Wenn deine Nahrung aber nur wenige Nährstoffe enthält, muss dein Körper auf Notreserven zurückgreifen.

Das ist der Grund, warum eine einseitige Ernährung langfristig zu Nährstoffmangel führt.

Das einzige, was Zucker deinem Körper liefert, ist schnell verfügbare Energie. Manche Menschen argumentieren deshalb, dass sie Zucker brauchen.

Jedoch werden in deinem Körper sowieso alle Kohlenhydrate zu Glukose aufgespalten. Komplexe Kohlenhydrate aus (Vollkorn-)Getreide, Gemüse, Obst und Hülsenfrüchten liefern dir also ebenso gut Energie, bzw. sogar noch besser, da sie deinen Blutzuckerspiegel nicht so rasch ansteigen lassen. 

Dein Körper braucht also keinen einfachen Zucker (Haushaltszucker) aus Süßigkeiten oder Softdrinks.

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2. Zucker ist ungesund, weil er deinen Zähnen schadet

Erinnere dich mal zurück: Wie oft hast du als Kind von deinen Eltern gehört, dass Zucker schädlich für die Zähne ist? Oder hat deine Zahnärztin oder dein Zahnarzt diese Tatsache bei den jährlichen Kontrollen immer wieder betont?

So oder so, daran lässt sich nicht rütteln. Es ist erwiesen, dass Zucker die Entstehung von Karies fördert. Zucker ist nämlich die Nahrungsgrundlage für die schädlichen Bakterien in deinem Mund.

Vor allem bei klebrigen Lebensmitteln wie Sirup und Honig wird es kritisch, da diese besonders hartnäckig an den Zähnen haften und in die Zahnzwischenräume eindringen.

Die Lösung? Den Bakterien von vorn herein gar kein Futter geben - also weniger Zucker essen!

3. Zucker ist ungesund, weil er dich dick macht

Zucker ist nicht nur schlecht für deine Zähne, sondern auch für dein Gewicht.

Natürlich wirst du nicht sofort dick, wenn du ein Stück Kuchen isst.

Wenn du jedoch bereits übergewichtig bist, überlege einmal ehrlich, von welchen Lebensmitteln du zu viel isst. Vermutlich sind es fettig-salzige oder fettig-süße Lebensmittel. 

Bei diesen Kombinationen fällt es uns schwer aufzuhören. Die Erklärung dafür ist ganz einfach: Unsere Vorfahren haben von hochkalorischen Lebensmitteln möglichst viel konsumiert, weil nicht sicher war, wann es das nächste Mal etwas zu essen geben würde. 

Süßer Geschmack war für unsere Vorfahren außerdem ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich nicht um giftige Früchte oder Pflanzen handelt und deshalb besonders beliebt.

Wie kommt es nun dazu, dass du von einem Stück Kuchen nicht direkt zunimmst, Zucker dich aber über einen längeren Zeitraum dick macht?

Die einfache Erklärung ist ein Kalorienüberschuss. Wenn du langfristig mehr Kalorien zu dir nimmst, als du verbrennst, nimmst du zu.

Zucker dient deinem Körper in Form von Glukose als Energielieferant. Jedoch brauchst du in einem Schreibtischjob natürlich nicht mehr so viel Energie wie unsere Vorfahren, die sich den ganzen Tag bewegt haben. Du führst dir also Energie für viel Bewegung zu, bewegst dich aber kaum.

Zucker hat aber neben den Kalorien selbst noch die gemeine Eigenschaft, Heißhunger hervorzurufen. Zucker zählt zu den sogenannten „einfachen Kohlenhydraten“, die besonders schnell in dein Blut aufgenommen werden. Dadurch steigt dein Blutzuckerspiegel rasch an - und fällt ebenso schnell wieder ab. Die Folge ist Heißhunger. Dein Körper verlangt nach mehr Süßem. 

Außerdem liefert Zucker, wie bereits erwähnt, keine wertvollen Mikronährstoffe. Eine nährstoffarme Ernährung führt ebenfalls zu Heißhunger, denn dein Körper verlangt nach mehr Essen, in der Hoffnung auf mehr Nährstoffe.

Zusammengefasst liegt die Gewichtszunahme durch Zucker an 3 Dingen:

  • Zucker sättigt dich nicht lange.
  • Zucker fördert Heißhunger.
  • Zucker liefert dir keine wichtigen Nährstoffe.

 

Eine Art von Zucker ist übrigens besonders gesundheitsschädlich und zwar Fruktose. Fruktose ist Fruchtzucker und in Form von Obst kein Problem, da sie dort an Ballaststoffe gebunden ist. Greife also weiterhin gerne zu ganzen Früchten, wenn du etwas Süßes möchtest!

In der Lebensmittelindustrie wird Fruktose aber extrahiert, zum Beispiel in Form von Saft oder als Fruktosesirup zum Süßen von Gebäck und Süßigkeiten. Auf diese Weise gelangt viel mehr Fruktose in deinen Körper, als er verarbeiten kann. Da Fruktose in deiner Leber verstoffwechselt wird, ist diese mit der Menge schlicht überfordert. Die überschüssige Energie wird vor allem als viszerales Bauchfett eingelagert.

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4. Zucker ist ungesund, weil er die Entstehung vieler Erkrankungen bedingt

Der vierte Grund, warum Zucker ungesund ist, ist seine Beteiligung an der Entstehung von Zivilisationskrankheiten. 

Wie bereits im letzten Punkt erklärt, fördert Zucker die Entstehung von Übergewicht.

Durch seinen negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel ist Zucker außerdem maßgeblich an der Entstehung von Diabetes mellitus beteiligt.

Einfachzucker werden besonders schnell ins Blut aufgenommen und lassen deinen Blutzuckerspiegel ansteigen. Zum Abbau wird das Hormon Insulin benötigt. Je mehr Zucker du isst, desto schlechter kommt dein Körper beim Abbau hinterher. Nach und nach kann das zu einer Insulinresistenz und Diabetes führen.

Infolge von Übergewicht und Diabetes kann es zu Fettstoffwechselstörungen und zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose kommen. 

Nicht zuletzt können diese Vorerkrankungen dein Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall drastisch erhöhen.

Übrigens kann sich Zucker auch negativ auf allergische Reaktionen auswirken. Viele Menschen berichten, dass sich nach dem Konsum von Zucker ihre Symptome von Heuschnupfen oder ihre Neurodermitis verschlimmern. Ebenso führt ein erhöhter Zuckerkonsum häufig zur Verschlechterung von Akne.

Als Alternative zu herkömmlichem Haushaltszucker empfehlen wir dir unsere Flora-Flavs. Flora-Flavs sind fruchtige Geschmackspulver, die mit echter Fruchtsüße und Sucralose gesüßt sind. Dieser Süßstoff lässt den Blutzuckerspiegel nicht ansteigen. Außerdem hat er beinahe keine Kalorien, sodass eine Portion Flora-Flavs gerade einmal 9 kcal enthält.

zu den Flora-Flavs

Flora-Flavs

5. Zucker ist ungesund, weil er dich süchtig macht

Wenn du Zucker isst, wird das Belohnungszentrum in deinem Gehirn aktiviert. Infolgedessen wird das Glückshormon Dopamin ausgeschüttet.

Dieser Vorgang ist vergleichbar mit anderen, deutlich stärkeren Suchtmitteln. Deshalb spricht man in der Medizin und Forschung inzwischen häufig davon, dass Zucker ein Suchtmittel bzw. eine Droge sei.

Ob man Begriffe wie „Sucht“ oder gar „Droge“ verwenden möchte, ist letztendlich reine Interpretationssache. 

Wenn du bereits versucht hast, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren und dann doch wieder in alte Muster zurückgefallen bist, wirst du aber wissen, was wir meinen.

Der Verzicht auf Zucker ist alles andere als leicht und kann sogar zu Entzugserscheinungen, wie Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsschwäche, führen.

Neben der körperlichen Komponente gibt es auch eine mentale. Süßes ist oft fest in Ritualen verankert, beispielsweise zu bestimmten Gelegenheiten, als Belohnung oder Trost. Diese Muster zu durchbrechen ist häufig gar nicht so einfach.

 

Es lohnt sich jedoch, dran zu bleiben und deinen Zuckerkonsum ein für allemal zu reduzieren. Hoffentlich konnten wir dir in diesem Artikel zeigen, dass es sich bei Zucker keinesfalls um einen harmlosen Energielieferanten handelt, sondern er mit vielen Risiken für deine Gesundheit einhergeht.

Wie immer, sprechen wir uns natürlich auch an dieser Stelle für eine gesunde Balance aus. Wende beim Zuckerkonsum - wie bei einer gesunden Ernährung generell - die 80/20-Regel an. Solange du zu 80 % auf Zucker verzichtest, kannst du dir in 20 % der Fälle auch mal etwas Süßes gönnen. Damit wird es dir langfristig besser gehen als mit einem absoluten Verzicht.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Es gibt viele Gründe, warum Zucker ungesund ist und du ihn in deiner Ernährung reduzieren solltest:
  • Zucker liefert deinem Körper keine wertvollen Nährstoffe, da er keine Vitamine oder Mineralstoffe enthält.
  • Zucker schadet deinen Zähnen, indem er die Entstehung von Karies fördert.
  • Zucker führt zu Übergewicht, da eine zuckerreiche Ernährung häufig im Kalorienüberschuss endet. Außerdem fördert Zucker Heißhunger, sodass du dazu neigst, mehr zu essen.
  • Zucker trägt zur Entstehung von Erkrankungen wie Diabetes und Arteriosklerose bei und erhöht auf diesem Weg das Herzinfarkt- und Schlaganfallsrisiko. Zucker ist außerdem häufig ein Auslöser für allergische Schübe bei Heuschnupfen und Neurodermitis. Auch Akne kann durch Zucker verschlechtert werden.
  • Zucker wird in deinem Körper ähnlich verwertet wie andere Suchtmittel: Durch Aktivierung des Belohnungszentrums im Gehirn und die Ausschüttung von Glückshormonen kann er zu Abhängigkeit mit Entzugserscheinungen führen.
  • All das sind Gründe, deinen Zuckerkonsum zu reduzieren. Du musst Zucker nicht komplett aus deinem Speiseplan streichen, solltest Süßigkeiten oder gezuckerte Getränke aber eher als Ausnahmen ansehen.
  • Als Alternativen zu Zucker kannst du (in Maßen) auf Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe zurückgreifen. Wir empfehlen dir unsere Flora-Flavs; das sind fruchtige Geschmackspulver, mit denen du zuckerfrei süßen kannst.

zu den Flora-Flavs

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