Entspannt durch die Wechseljahre

Entspannt durch die Wechseljahre 

In den Wechseljahren werden Frauen von Hitzewallungen, Schlaflosigkeit und Stimmungsschwankungen geplagt. 

Einige nennen die Wechseljahre scherzhaft die „zweite Pubertät“. Tatsächlich ist an dieser Formulierung etwas Wahres dran, da in den Wechseljahren, genau wie in der Pubertät, eine große hormonelle Umstellung in deinem Körper passiert. 

Wir erklären dir heute, was genau die Wechseljahre sind, wann du in die Wechseljahre kommst und woran du sie erkennst. Zum Schluss stellen wir dir verschiedene Behandlungsmöglichkeiten vor.

Was sind die Wechseljahre?

Als „Wechseljahre“ wird die Phase der hormonellen Umstellung vor und nach der letzten Regelblutung einer Frau bezeichnet. Andere Begriffe dafür sind „Klimakterium“ oder „Menopause“. 

Menopause bezeichnet genauer gesagt die letzte Regelblutung. Dieses Ereignis teilt die Wechseljahre in die sogenannte Prämenopause vor der letzten Blutung und die Postmenopause danach. 

In den Wechseljahren nimmt die Konzentration der Hormone Progesteron und Östrogen in deinem Körper ab. Dadurch stellen deine Eierstöcke ihre Arbeit ein, sodass kein Eisprung mehr stattfindet. Nach und nach bleibt deine Regelblutung aus. Nach dieser hormonellen Umstellung bist du nicht mehr fruchtbar, kannst also nicht mehr schwanger werden.

Wann finden die Wechseljahre statt?

In welchem Alter Frauen in die Wechseljahre kommen ist sehr unterschiedlich. Der Beginn der Wechseljahre liegt meistens zwischen 45 und 50 Jahren. Bei einigen Frauen beginnen die Wechseljahre aber auch deutlich früher, bei anderen wiederum später.

Statistisch gesehen erfolgt die letzte Blutung bei einem durchschnittlichen Alter von 51 Jahren. Auch hier kann der Zeitpunkt bei einigen Frauen früher, bei anderen später liegen. 

Ebenso variiert die Länge der Wechseljahre von Frau zu Frau. Vielleicht kennst du einige Frauen, die nur für wenige Monate etwas davon gespürt haben oder andere, die jahrelang unter den Symptomen litten. 

Typische Wechseljahresbeschwerden

Ebenso wie der Zeitpunkt und die Dauer variieren, sind auch die Symptome von Frau zu Frau sehr unterschiedlich stark ausgeprägt. 

Schätzungsweise ein Drittel der Frauen empfindet fast keine Beschwerden, ein Drittel leichte Beschwerden und ein Drittel größere Beschwerden. 

Ein eindeutiges Anzeichen für die Wechseljahre ist die ausbleibende Regelblutung. Dies geschieht aber nicht von jetzt auf gleich. Meistens beginnt es mit einem unregelmäßigem Zyklus und teilweise ausbleibenden Blutungen. Erst wenn die Blutung ein Jahr am Stück ausgeblieben ist, wird medizinisch davon ausgegangen, dass die Prämenopause abgeschlossen ist. 

Neben der ausbleibenden Blutung können in den Wechseljahren folgende Symptome auftreten:

  • Hitzewallungen und Schweißausbrüche
  • nächtliches Schwitzen
  • Herzrasen
  • Schwindel und instabiler Kreislauf
  • Schlafstörungen
  • Libidoverlust
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Konzentration- und Gedächtnisschwierigkeiten
  • Gewichtszunahme
  • Haarausfall und Hautprobleme

 

Während der Wechseljahre und vor allem nach den Wechseljahren steigt außerdem dein Risiko für folgende Erkrankungen:

  • Osteoporose
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Behandlungsmöglichkeiten

Zur Behandlung der Wechseljahresbeschwerden hast du verschiedene Möglichkeiten, die wir dir im Folgenden kurz vorstellen möchten.

  • Hormonersatztherapie
  • pflanzliche Wirkstoffe
  • gesunde Lebensweise (Ernährung und Bewegung)

Hormonersatztherapie

Bei der Hormonersatztherapie (auch kurz Hormontherapie genannt) wird dem Körper das Hormon Östrogen in Form von Tabletten, Pflastern oder Spritzen zugeführt. Teilweise wird es auch mit weiteren Hormonen wie Gestagen kombiniert. Östrogen gehört zu den Hormonen, die durch die hormonelle Umstellung in den Wechseljahren verstärkt abgebaut bzw. weniger produziert werden. Mit der Einnahme von Östrogen wirkst du diesem Prozess entgegen. 

Es ist demzufolge logisch, dass die Hormonersatztherapie deine Beschwerden lindern kann, dennoch solltest du den Nutzen und die Risiken gut abwägen. 

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Eine Hormonersatztherapie bringt viele Risiken mit sich, die du nicht leichtfertig eingehen solltest. Sie kann das Risiko für Brustkrebs und Gebärmutterkrebs erhöhen sowie zu Thrombosen führen. 

Informiere dich gut und lasse dich ausführlich beraten, bevor du dich für eine Hormonersatztherapie entscheidest. Leider werden vielen Frauen immer noch leichtfertig hormonelle Medikamente verordnet, obwohl dies nicht in jedem Fall nötig wäre. 

Wenn du keine oder nur leichte Symptome erlebst, ist es nicht notwendig, hormonelle Medikamente einzunehmen. Denn auch mit anderen Mitteln kannst du deine Symptome lindern und dich schnell besser fühlen.

Pflanzliche Wirkstoffe

Es gibt eine ganze Reihe an natürlichen Wirkstoffen, die deine Wechseljahresbeschwerden lindern können. Dazu zählen:

  • Ashwagandha
  • Mariendistel
  • Baldrian
  • Hopfen
  • Yamswurzel
  • Rotklee
  • Frauenmantel
  • Isoflavone

Diese Pflanzenwirkstoffe haben den Vorteil, deutlich weniger Nebenwirkungen mit sich zu bringen. Sie greifen sanfter in deine körperlichen Vorgänge ein und können trotzdem Linderung schaffen.

rotklee

Neben den Pflanzenwirkstoffen sind in den Wechseljahren bestimmte Mikronährstoffe besonders wichtig:

  • Folsäure
  • Kalzium
  • Vitamin D
  • Vitamin B12
  • Zink

Achte darauf, stets ausreichend mit diesen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt zu sein. Kalzium und Vitamin D sind beispielsweise sehr wichtig für die Gesundheit deiner Knochen, um dem Osteoporose-Risiko vorzubeugen. 

Wenn dich die Behandlung mit pflanzlichen, natürlichen Wirkstoffen interessiert, schau dir gerne unsere Meno-Love an.

In der Meno-Love haben wir eine Vielzahl der hochwirksamen Pflanzenstoffen und wichtigen Mikronährstoffe vereint, die gegen deine Wechseljahresbeschwerden helfen können. 

Wir sind begeistert von dem positiven Feedback, das wir zur Meno-Love bekommen:

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Gesunde Lebensweise

Als Ergänzung zu anderen Behandlungen kannst du auf eine gesunde Lebensweise achten. 

Wenn du nur leichte Wechseljahresbeschwerden hast, reicht dies eventuell sogar aus. 

Ernährung in den Wechseljahren

Eine ausgewogene, gesunde Ernährung ist natürlich in allen Lebenslagen sinnvoll. Wenn du in den Wechseljahren bist, spielt sie aber eine besonders große Rolle. Vor allem Übergewicht kann die Wechseljahresbeschwerden verstärken. Indem du abnimmst, kannst du auch deine Symptome lindern. 

Hier sind unsere 4 Tipps zur Ernährung in den Wechseljahren:

  • Ernähre dich überwiegend von naturbelassenen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Vollkorngetreide und Hülsenfrüchten.
  • Iss ausreichend Eiweiß, um deine Muskulatur zu erhalten. Mit zunehmendem Alter baut dein Körper Muskelmasse ab. Wir empfehlen dir unser Floraprotein, mit dem du spielend leicht mehr Eiweiß in deine Ernährung einbauen kannst.
  • Setze auf gesunde Omega-3-Fettsäuren. Sie stabilisieren deinen Hormonhaushalt und wirken entzündungshemmend. Omega-3-Fettsäuren sind vor allem in Leinöl und Leinsamen enthalten. 
  • Tofu und andere Sojaprodukte enthalten Isoflavone. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem Hormon Östrogen in ihrer Struktur ähneln. Isoflavone können Wechseljahresbeschwerden lindern.

Neben der sinnvollen Auswahl deiner Lebensmittel solltest du unbedingt genug trinken. Durch vermehrtes Schwitzen verliert dein Körper Flüssigkeit, die du wieder auffüllen musst. Wir empfehlen dir eine Trinkmenge von mindestens 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht am Tag.

Gewicht in kg 60 70 80 90 100
Empfohlene Trinkmenge in l 1,8 2,1 2,4 2,7 3,0

 

Achtung: Wenn du unter Hitzewallungen und starkem Schwitzen leidest, ist es ratsam, anregende Getränke wie Kaffee zu meiden. 

Bewegung in den Wechseljahren

Neben der Ernährung spielt auch Bewegung eine große Rolle. Bewegung bringt deinen Kreislauf und deinen Stoffwechsel in Schwung. Außerdem werden bei körperlicher Aktivität Glückshormone ausgeschüttet, die deine Stimmung aufhellen. 

Bewege dich vor allem an der frischen Luft. Ein ausgedehnter Spaziergang oder eine Fahrradtour sind tolle Möglichkeiten dafür. Nebenbei tankst du im Frühling und Sommer durch die Sonnenstrahlung noch Vitamin D auf, das deine Knochen stärkt. 

Wenn du es etwas entspannter angehen möchtest, legen wir dir Yoga ans Herz. Dabei kannst du gleichzeitig deine Beweglichkeit erhalten, deine Muskulatur kräftigen und wunderbar abschalten. 

Für ausführlichere Informationen zur gesunden Lebensweise und zu Pflanzenextrakten in den Wechseljahren schau dir gerne dieses Video an:

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Als Wechseljahre wird die Phase der hormonellen Umstellung bei Frauen zwischen ca. 45 und 55 Jahren bezeichnet. 
  • Während der Wechseljahre sinkt der Spiegel der Hormone Progesteron und Östrogen im Körper.
  • Dadurch bleibt die Regelblutung immer häufiger aus, bis sie komplett aufhört.
  • Die Eierstöcke stellen ihre Arbeit ein und nach den Wechseljahren sind Frauen nicht mehr fruchtbar.
  • Der Beginn, die Dauer und das Ende der Wechseljahre sind von Frau zu Frau verschieden. 
  • Typische Beschwerden in den Wechseljahren sind Hitzewallungen, Schwitzen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Gedächtnisschwierigkeiten und Kreislaufprobleme.
  • Zur Behandlung der Beschwerden stehen eine Hormonersatztherapie sowie verschiedene pflanzliche Wirkstoffe zur Verfügung.
  • Die Hormonersatztherapie birgt viele Risiken, wie ein erhöhtes Krebsrisiko, und sollte wohl überlegt sein.
  • Pflanzliche Wirkstoffe haben deutlich geringere Nebenwirkungen. Besonders hilfreich sind Ashwagandha, Mariendistel, Baldrian, Yamswurzel und Frauenmantelkraut. Außerdem spielen bestimmte Mikronährstoffe eine große Rolle in der Linderung der Beschwerden. In unserer Meno-Love sind eine Vielzahl dieser natürlichen Stoffe enthalten. 
  • Zusätzlich kann eine gesunde Lebensweise helfen, die Symptome zu lindern. Wir empfehlen dir eine vollwertige, pflanzliche Ernährung mit ausreichend Eiweiß, Omega-3-Fettsäuren und Isoflavonen. Außerdem kann Bewegung wahre Wunder wirken, vor allem an der frischen Luft.