5 Dinge, die du über Vitamin D wissen musst

5 Dinge, die du über Vitamin D wissen musst

Hast du schon einmal vom „Sonnenvitamin“ gehört? Damit ist Vitamin D gemeint, eines der wichtigsten Vitamine. Wir stellen dir Vitamin D vor und beantworten alle wichtigen Fragen.

1) Was ist Vitamin D?

Vitamin D zählt zu den Vitaminen und damit zu den Mikronährstoffen, die essenziell für deinen Körper sind. Es erfüllt zahlreiche wichtige Funktionen für deine Gesundheit.

Vitamin D hat unter den Vitaminen eine Sonderstellung, denn eigentlich ist es gar kein Vitamin, sondern ein Prohormon. Im Vergleich zu Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K und den B-Vitaminen kann Vitamin D nicht nur von außen über die Nahrung aufgenommen, sondern auch von deinem Körper selbst hergestellt werden.

2) Wofür brauchst du Vitamin D?

Vitamin D erfüllt in deinem Körper eine Vielzahl an wichtigen Funktionen:

  • Knochengesundheit (Stärkung deiner Knochen)
  • Immunsystem (Aktivierung deiner T-Zellen)
  • zahlreiche Stoffwechselvorgänge
  • Muskelkontraktion, Kräftigung der Muskulatur
  • kann das Risiko für Krebserkrankungen und Diabetes senken
  • kann die Stimmung aufhellen und stabilisieren

3) Ist ein Vitamin-D-Mangel wirklich so häufig?

Ja! Ein Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland weit verbreitet. Fast 60 % aller Erwachsenen sind in den Wintermonaten nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt. Das liegt daran, dass die Sonne in unseren Breitengraden dann nicht hoch genug steht und somit nicht stark genug scheint, damit dein Körper daraus genügend Vitamin D herstellen kann.

Die Stärke des Sonnenlichts wird mit dem sogenannten UV-Index gemessen. Dieser ist vor allem in Ländern mit wärmerem und sonnigerem Klima ausreichend hoch. In Deutschland liegt er aber von Oktober bis März unter 3, was der Mindestwert für ausreichende Vitamin-D-Produktion ist.

Deshalb empfehlen wir dir, besonders in den Herbst- und Wintermonaten auf die Zufuhr von Vitamin D zu achten.

Übrigens wird häufig behauptet, vor allem vegan lebende Menschen hätten ein hohes Risiko für einen Vitamin-D-Mangel. Vitamin D ist in geringer Menge in Fisch und Butter enthalten, also in Lebensmitteln, die in einer veganen Ernährung ausgelassen werden.

Die Betonung liegt jedoch auf geringer Menge. Auch mit tierischen Lebensmitteln kannst du deinen Vitamin-D-Bedarf nicht ausreichend decken. Den wichtigsten Anteil an Vitamin D erhältst du durch UV-Licht, das, wie beschrieben, im Winter hierzulande zu gering ist.

Ein Vitamin-D-Mangel betrifft also die gesamte Bevölkerung, unabhängig von der Ernährungsweise.

4) Woran erkennst du einen Vitamin-D-Mangel?

Einen gravierenden Mangel an Vitamin D bemerkst du vor allem an deinen Knochen. Es kann zu folgenden Symptomen kommen

  • Störung des Knochenstoffwechsels (Verformungen und höhere Brüchigkeit der Knochen)
  • im Alter: Osteoporose
  • bei Kindern: Rachitis (Verformung der Röhrenknochen, des Schädels und der Wirbelsäule)

Bevor ein starker Mangel vorliegt, können aber vor allem unspezifische Symptome auf einen Vitamin-D-Mangel hinweisen. Vielleicht denkst du bei diesen Anzeichen überhaupt nicht an einen Vitaminmangel, sondern suchst nach anderen Erklärungen.

  • Müdigkeit, Schlappheit
  • Antriebslosigkeit
  • Reizbarkeit
  • Depression
  • erhöhte Infektanfälligkeit, geschwächtes Immunsystem
  • Schlafstörungen

Diese Symptome werden in den kalten Monaten oft als „Winterdepression“ abgetan. Einige halten es für ganz normal, im Winter trauriger und antriebsloser zu sein. Das muss aber überhaupt nicht sein!

Viele Menschen berichten, dass sie sich deutlich fitter und gesünder fühlen, seit sie Vitamin-D-Tabletten einnehmen. Der Einfluss von Vitamin D auf das Immunsystem und die Vitalität sowie auch die Stimmung ist nicht zu unterschätzen.

5) Wie kannst du deinen Vitamin-D-Bedarf decken?

Ernährung

Im Vergleich zu anderen Vitaminen ist Vitamin D nicht ausreichend in Lebensmitteln enthalten, um deinen Bedarf nur über deine Nahrung zu decken.

Vitamin D ist in Fisch, Butter, Milch und Pilzen enthalten, jedoch nur in geringer Menge. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) macht die Zufuhr über die Ernährung nur 10 - 20 % aus, der Rest kommt aus der Eigensynthese des Körpers durch UV-Licht.

Sonnenbestrahlung

Der Unterschied von Vitamin D zu anderen Vitaminen ist aber auch die Fähigkeit deines Körpers, Vitamin D selbst zu synthetisieren. Wenn das UV-Licht der Sonne auf deine Haut strahlt (ohne Kleidung, ohne Sonnencreme), kann dein Körper es „aufnehmen“ und daraus Vitamin D herstellen.

Vitamin D kann sogar im Körper gespeichert werden, allerdings wird der Speicher im Sommer nicht ausreichend gefüllt, um uns über den Winter hinweg zu versorgen. Ursprünglich war es von der Natur so eingerichtet, dass der Speicher ausreichen sollte. Im Unterschied zu früheren Generationen, halten wir uns heutzutage aber auch im Sommer überwiegend in geschlossenen Räumen auf und schützen uns mit Kleidung und Sonnencreme vor der Sonnenstrahlung.

Für den Frühling und Sommer empfehlen wir dir regelmäßiges „Sonnenbaden“. Setze dich dafür mindestens zweimal pro Woche für ca. 20 Minuten ohne Sonnencreme in die Sonne. Zeige möglichst viel freie Haut; krempel deine Ärmel und Hosenbeine hoch, wenn du lange Kleidung trägst. Achte natürlich darauf, keinen Sonnenbrand zu bekommen. Wenn du sehr empfindlich bist, reichen auch 10 Minuten.

Neben der Vitamin-D-Bildung können Sonnenbäder übrigens auch deine Stimmung aufhellen, denn Sonne macht bekanntlich gute Laune. 🙂

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Nahrungsergänzung

Für den Herbst und Winter raten wir dir unbedingt zu einer Nahrungsergänzung mit Vitamin D. Das hat mehrere Vorteile: Die Einnahme ist unkompliziert, perfekt dosierbar und natürlich unabhängig von der Jahreszeit.

Es gibt eine Vielzahl an Kapseln, Tabletten und Tropfen auf dem Markt.

Wichtig ist, dass zusätzlich zum Vitamin D auch Vitamin K2 enthalten ist. Der Grund dafür ist, dass Vitamin D die Aufnahme von Kalzium in deinem Körper erhöht. Damit sich das Kalzium nicht in deinem Blut ablagert und dein Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle erhöht, sollte Vitamin D immer mit Vitamin K kombiniert werden. Vitamin K sorgt für einen ausgeglichenen Kalzium-Transport.

Außerdem solltest du darauf achten, ein Präparat mit Vitamin D3 zu nehmen, da dieses besser aufgenommen werden kann als das verwandte Vitamin D2.

Vitamin D3 ist leider in den meisten Tabletten nicht in veganer Form verfügbar. Das wollten wir ändern und haben deshalb unser Vitamin D3+K2 entwickelt.

Das Vitamin D3+K2 von Floranutris ist zu 100 % vegan. Es enthält nur natürliche Stoffe und wird in Deutschland hergestellt.

zum Floranutris Vitamin D3+K2

Floranutris VitaminD3+K2

Wenn du dich für den wissenschaftlichen Hintergrund interessierst, haben wir für dich zusammenfassend noch ein Video, in dem die wichtigsten Informationen und Studien zum Thema zusammengefasst sind:

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Vitamin D ist eines der wichtigsten Vitamine. Ein Mangel an Vitamin D ist in Deutschland, vor allem im Winter, weit verbreitet.
  • Vitamin D stärkt deine Knochen und Muskeln sowie dein Immunsystem, außerdem kann es das Risiko für einige Erkrankungen verringern.
  • Die typischen Symptome eines Vitamin-D-Mangels sind Störungen des Knochenstoffwechsels (Osteoporose); es kommt außerdem oft zu allgemeineren Symptomen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und erhöhter Infektanfälligkeit.
  • Vitamin D kannst du über deine Nahrung aufnehmen, es ist zum Beispiel in Pilzen enthalten. Allerdings reicht die Menge nicht für eine bedarfsdeckende Vitamin-D-Versorgung aus.
  • Dein Körper kann Vitamin D auch selbst herstellen, wenn UV-Licht auf deine Haut strahlt. In Deutschland reicht die Sonnenstrahlung dafür jedoch nur im Frühling und Sommer aus; im Herbst und Winter ist der sogenannte UV-Index nicht hoch genug.
  • Deshalb empfehlen wir dir, in den Monaten Oktober bis März, Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen. Hier findest du unser Vitamin D3+K2:

Floranutris VitaminD3+K2