Probiotika - die guten Helfer für deinen Darm

Probiotika - die guten Helfer für deinen Darm

Der Darm wird häufig als dein „zweites Gehirn” bezeichnet. Und vielleicht kennst du es auch, wenn es deinem Darm nicht gut geht, läuft nichts mehr. Du bist müde, schlapp und erschöpft.

Doch es soll etwas geben, das deinem Darm wieder auf die Sprünge hilft, indem es die Darmflora verbessert - Probiotika. In diesem Artikel gehen wir diesen kleinen Bakterien und ihrer besonderen Wirkung genauer auf den Grund. 

Was sind Probiotika?

Das Wort „Probiotikum“ stammt von dem griechischen Ausdruck „für Leben“ (pro bios). Ein Probiotikum ist eine Zusammensetzung aus Mikroorganismen.

Nützliche Mikroorganismen

Mikroorganismen sind von zentraler Bedeutung für deine Gesundheit. Sie siedeln sich auf deinem gesamten Körper an, auf deiner Haut und auch in deinem Darm. Dort unterstützt das sogenannte Mikrobiom (deine Darmflora) deine Darmgesundheit. 

Seit Jahrtausenden werden Lebensmittel traditionell fermentiert, um sie haltbar zu machen und ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften zu erhalten.

Bei diesem Prozess entstehen unterschiedliche Mikroorganismen, wie Milchsäurebakterien (Bifidobakterien und Laktobazillen) sowie Hefepilze, die häufig als Probiotika verwendet werden. Diese Mikroorganismen können deinen Darm bei seinen Aufgaben unterstützen.

Probiotika sind in fermentierten Lebensmitteln, wie zum Beispiel Salzgurken enthalten.

Aufgaben deines Darms

Die Aufgaben deines Darms sind vielseitig. Er transportiert nämlich nicht nur den Speisebrei, auch ein Großteil deiner Immunzellen befinden sich im Darm.

Diese Immunzellen bekämpfen Eindringlinge, die über den Mund in deinen Körper gelangt sind und sorgen dafür, dass du gesund bleibst. Außerdem werden in deinem Darm Hormone produziert und Nährstoffe aus dem Speisebrei gelöst. 

Warum sind Probiotika so gut für deinen Darm und deine Gesundheit? 

Deine Darmflora ist aus Billionen von Bakterien zusammengesetzt, die umgangssprachlich in „die guten“ und „die schlechten“ Darmbakterien unterschieden werden.

Probiotika unterstützen deine guten Darmbakterien und verdrängen schädliche Viren und Bakterien im Darm. Sie verbessern so deine Darmflora und damit auch die Darmgesundheit. Das ist besonders wichtig, wenn du eine Durchfallerkrankung hattest oder Antibiotika eingenommen hast, denn dadurch kann deine Darmflora aus dem Gleichgewicht geraten. 

Doch wie genau können Probiotika deine Darmbakterien unterstützen? 

Probiotika erhöhen die Diversität deiner Darmflora. Dadurch wird dein Stoffwechsel verbessert und es werden mehr unverdauliche Lebensmittelbestandteile zu kurzkettigen Fettsäuren abgebaut. Das führt dazu, dass der PH-Wert im Dickdarm sinkt. Diese Veränderung des PH-Werts bringt viele positive Effekte mit sich: 

  • Stärkung deines Immunsystems 
  • Reduktion von Allergien und Autoimmunerkrankungen
  • Verkürzung der Dauer von Durchfallerkrankungen 
  • Senkung deines Blutdrucks
Probiotika können Darmbeschwerden reduzieren

Wann solltest du Probiotika einnehmen? 

Probiotika haben sich als hilfreich erwiesen, um die Darmflora wieder aufzubauen. Häufig entsteht ein Ungleichgewicht im Darm, wenn die Anzahl der guten Bakterien reduziert wurde und die schlechten Bakterien dominieren. Das kann ganz unterschiedliche Gründe haben.

Gründe für eine schlechte Darmflora

Die Darmflora kann gestört werden, wenn du 

  • dich regelmäßig ungesund ernährst.
  • eine Durchfallerkrankung hattest. 
  • Antibiotika eingenommen hast. 
  • regelmäßig unter Stress leidest. 

Um deine gesunde Darmflora aufrecht zu erhalten, kannst du auch präventiv Probiotika einnehmen. Neben Probiotika empfehlen wir auch Präbiotika, um die Darmflora zu verbessern oder zu erhalten. 

Was ist der Unterschied zwischen Probiotika und Präbiotika?

Präbiotika sind das Leibgericht der Probiotika, also der „guten Darmbakterien”. Es handelt sich um unverdauliche Lebensmittelbestandteile (überwiegend Ballaststoffe), die nicht im Dünndarm verwertet werden können und deshalb weiter in den Dickdarm transportiert werden.

Vorteile von Präbiotika

Im Dickdarm dienen Präbiotika den Darmbakterien als Energiequelle. Dadurch wachsen die gesundheitsförderlichen Bakterienstämme und erhöhen ihre Aktivität.

Außerdem vergären die Präbiotika im Dickdarm. Das führt zu einer vermehrten Bildung von kurzkettigen Fettsäuren, die den PH-Wert (lokal) verbessern. So können sie

  • die Darmtätigkeit bei Verstopfungen normalisieren.
  • die Barrierefunktion der Darmwände verbessern.
  • die Aufnahme von Mineralstoffen und Spurenelementen – vor allem von Kalzium und Magnesium – verbessern. 

Probiotika solltest du in Kombination mit Präbiotika einnehmen. Sie sind zum Beispiel in Saaten, Samen und Nüssen enthalten.

Wie kannst du Probiotika einnehmen? 

Wahrscheinlich nimmst du bereits täglich probiotische Lebensmittel zu dir. Probiotika sind nämlich in ganz natürlichen Lebensmitteln enthalten, wie 

  • Sauerteigbrot 
  • Joghurt
  • Sojajoghurt
  • Frisch-Sauerkraut und andere fermentierte Gemüsesorten 
  • fermentierte Limonaden, z.B. Kombucha 

Um deine Darmflora wirklich zu verbessern reicht es aber nicht aus, diese Lebensmittel ab und zu in deinen Speiseplan aufzunehmen.

3 Faktoren, damit Probiotika wirklich Wirkung zeigen

Es gibt 3 wichtige Faktoren, die du beachten solltest, damit die Probiotika wirklich optimal wirken: 

  1. Die Auswahl der geeigneten Stämme ist entscheidend. Jeder Bakterienstamm hat unterschiedliche positive Wirkungen, darum solltest du darauf achten, möglichst viele unterschiedliche Bakterienstämme aufzunehmen. 
  2. Du solltest mindestens 1 Milliarde Mikroorganismen (koloniebildende Einheiten) täglich aufnehmen.
  3. Die Bakterienstämme sollten eine hohe Stabilität gegenüber der Magensäure, der Galle und den Verdauungsenzyme aufweisen, sodass sie unbeschädigt im Darm ankommen und dort wirken können. 

Kombination von Probiotika und Präbiotika

Viele Studien weisen außerdem darauf hin, dass durch eine Kombination von Probiotika und Präbiotika die Wirksamkeit erhöht werden kann.

Da die Präbiotika den Probiotika als Nahrung dienen, kann das Überleben der probiotischen Bakterien im Verdauungstrakt durch die gemeinsame Einnahme verbessert werden. Diese kombinierte Anreicherung nennt man Synbiotika. 

Damit du wirklich effektiv deine Darmflora verbessern kannst, haben wir für dich Flora-Biotic entwickelt. Flora-Biotic vereint die optimale Zusammensetzung aus Probiotika und Präbiotika. So kannst du deine Darmflora verbessern, dein Immunsystem stärken und dein Wohlbefinden steigern.

zum Flora-Biotic

Flora-Biotic

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Probiotika sind gesundheitsförderliche Mikroorganismen, die sich in deinem Darm ansiedeln können. 
  • Milchsäurebakterien und Hefepilze werden am häufigsten als Probiotika verwendet.
  • Probiotika können deine guten Darmbakterien unterstützen und schädliche Viren, Bakterien und Parasiten im Darm verdrängen. 
  • Sie können 
    • deine Darmflora verbessern
    • dein Immunsystem stärken
    • deine Allergien und Autoimmunerkrankungen reduzieren
    • die Dauer von Durchfallerkrankungen verkürzen
    • deinen Blutdruck senken
  • Um deine gesunde Darmflora aufrecht zu erhalten, kannst du Probiotika präventiv einnehmen. 
  • Ungesunde Ernährung, häufiger Stress, Durchfall-Erkrankungen und Antibiotika Einnahmen, können die Darmflora zerstören. In diesem Fall können Probiotika helfen deine Darmflora wieder aufzubauen. 
  • Neben Probiotika können auch Präbiotika deine Darmflora verbessern. Präbiotika sind unverdauliche Lebensmittelbestandteile (überwiegend Ballaststoffe). 
  • Probiotika sind in Lebensmitteln wie Sauerteigbrot, Joghurt und fermentiertem Gemüse enthalten.
  • Damit Probiotika optimal wirken, solltest du beachten, dass du 
    • unterschiedliche Bakterienstämme nutzt.
    • mindestens 1 Milliarde Mikroorganismen täglich aufnimmst.
    • Probiotika nutzt, die eine hohe Stabilität haben.
    • Präbiotika und Probiotika kombinierst.
  • Wie du siehst, ist es schwer, über Lebensmittel alle Faktoren für eine optimale probiotische Wirkung zu erfüllen. Deshalb empfehlen wir dir, Probiotika und Präbiotika in Kapselform zu nehmen, zum Beispiel unser Flora-Biotic.

zum Flora-Biotic

Flora-Biotic