Das Immunsystem - So funktioniert deine Immunabwehr

Schon wieder eine Erkältung? Hast du das Gefühl, jeden Schnupfen mitzunehmen? Oder hast du starke Abwehrkräfte und kommst gesund durch jeden Winter?

Warum werden Menschen eigentlich unterschiedlich oft krank?

Der Grund dafür liegt im Immunsystem.

In diesem Artikel stellen wir dir dieses wundersame System genauer vor. Wir erklären dir den Aufbau und die Funktion deines Immunsystems.

Was ist eigentlich das Immunsystem?

Dein Immunsystem ist das körpereigene Abwehrsystem gegen schädliche Eindringlinge von außen. Auch wenn du es nicht merkst: Dein Immunsystem arbeitet rund um die Uhr. Es sorgt dafür, dass du gesund bleibst und schützt deinen Körper.

Dein Immunsystem wehrt eine Vielzahl von Krankheitserregern ab, vor allem

  • Bakterien
  • Viren
  • Pilze
  • Parasiten

Wo befindet sich das Immunsystem?

Dein Immunsystem ist über deinen ganzen Körper verteilt. An der Immunabwehr sind erstaunlich viele Organe und darin arbeitende Zellen und Eiweiße beteiligt. Die wichtigsten Orte des Immunsystems sind:

  • Nasen- und Rachenschleimhaut
  • Mandeln
  • Lymphknoten
  • Milz
  • Thymusdrüse
  • Haut
  • Darmflora
  • Schleimhäute von Blase und Geschlechtsorganen
  • Knochenmark

Aufgaben deines Immunsystems 

Wahrscheinlich fällt dir hauptsächlich die Krankheitsabwehr ein, aber dein Immunsystem erfüllt noch viele weitere Aufgaben. Die wichtigsten sind:

  • Krankheitserreger erkennen und vom Eindringen in den Körper abhalten
  • Krankheitserreger entfernen, die dennoch in den Körper gelangt sind
  • Wundheilungsprozesse bei Verletzungen anregen
  • schädliche Substanzen aus der Umwelt erkennen und neutralisieren
  • krankhaft veränderte Zellen (z.B. Krebszellen) erkennen und entfernen

Dein Immunsystem arbeitet auf Hochtouren, wenn du Schnupfen hast

Wie arbeitet dein Immunsystem?

Wir möchten dir kurz - und etwas vereinfacht - die Arbeit des Immunsystems vorstellen. Im weiteren Verlauf werden wir noch genauer auf die Immunabwehr eingehen.

Wenn Stoffe in deinen Körper eindringen – und das passiert jederzeit – läuft ein mehrstufiger Prozess ab. Dein Immunsystem hält sozusagen immer einen Plan bereit, den es Schritt für Schritt abarbeitet.

Dein Immunsystem...

  1. unterscheidet zwischen körpereigenen und körperfremden Stoffen
  2. beurteilt dann, ob die körperfremden Stoffe Krankheitserreger sind
  3. bewertet diese Krankheitserreger (als harmlos oder schädlich)
  4. bekämpft die schädlichen Krankheitserreger
  5. merkt sich die Informationen über die besonders schädlichen Krankheitserreger

Mehr oder weniger schädliche Erreger

Je nachdem wie schädlich die Erreger sind, leitet dein Immunsystem also unterschiedliche Schritte ein. Es kann sein, dass dein Immunsystem direkt nach dem ersten Schritt Entwarnung gibt; es kann aber auch sein, dass es erst nach dem dritten Schritt Entwarnung gibt usw. 

Im schlimmsten Fall (also wenn besonders schädliche Erreger vorhanden sind) speichert dein Immunsystem diese im „Immun-Gedächtnis” ab, um beim nächsten Mal besser darauf vorbereitet zu sein.

Ruhe und Entspannung stärken dein Immunsystem

Unterstütze dein Immunsystem

Damit deine Immunabwehr reibungslos funktioniert und du gesund durchs ganze Jahr kommst, kannst du mit einigen Tipps dein Immunsystem stärken.

Unter anderem gibt es wirkungsvolle Nährstoffe und Pflanzenextrakte, die dein Immunsystem unterstützen. Dazu zählen Vitamin C, Zink, Ingwer und Knoblauch.

Wir haben diese 4 Stoffe in unserem Flora-Immun kombiniert, um ein Präparat zu kreieren, das das Immunsystem bestens stärkt.

zum Flora-Immun

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Die 3 Stufen der Immunabwehr

Krankheitserreger wie Viren und Bakterien werden von 3 Komponenten deines Immunsystems zurückgehalten:

  1. automatische Barrieren 
  2. unspezifische Immunabwehr
  3. spezifische Immunabwehr

Erste Stufe: Automatische Barrieren

Bevor Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten überhaupt in deinen Körper eindringen können, werden sie von sogenannten automatischen Barrieren in die Schranken gewiesen.

Diese heißen so, weil sie dauerhaft „aktiv“ sind und nicht erst in Gang gesetzt werden müssen.

Haut

Die erste Hürde für Viren, Bakterien und Co ist deine Haut. Sie ist eine der größten Kontaktflächen zur Außenwelt. Deine Haut hat einen leicht sauren pH-Wert und bildet damit eine „biochemische“ Barriere für Erreger. 

Schleimhäute

Eine weitere Abwehr bieten deine Schleimhäute. Insbesondere die Schleimhäute deiner Nase und deines Mundes sind regelmäßig Viren und Bakterien ausgesetzt. 

Die Nase hat mit ihren feinen Flimmerhärchen außerdem eine weitere, mechanische Barriere. Diese Härchen halten Erreger davon ab, weiter in deinen Körper vorzudringen. 

Schon gewusst? Wenn du plötzlich niesen musst, kann das an einer Reizung der Flimmerhärchen durch Bakterien oder Viren liegen. Durch das Niesen werden diese sofort wieder aus deinem Körper heraus befördert.

Ebenso ist es mit dem Hustenreflex, durch den eingedrungene Krankheitserreger direkt wieder heraus katapultiert werden.

Körpersekrete 

Auch bestimmte Sekrete in deinem Körper bilden eine automatische Barriere, die dauerhaft aktiv ist. Dazu zählen der Schleim in deinem Rachen sowie deine Magensäure. Sie besitzen eine Beschaffenheit und ein sogenanntes „Milieu“, das viele Viren und Bakterien abtötet.

Zweite Stufe: Unspezifische Immunabwehr (angeborenes Immunsystem)

Nicht alle Eindringlinge werden von der ersten Barriere gestoppt. Einige Bakterien, Viren und Co gelangen in deinen Körper. Dann beginnt die unspezifische Immunabwehr.

Dein unspezifisches Immunsystem besitzt du seit deiner Geburt, daher nennt man es auch angeborenes Immunsystem.

Diese Art der Abwehr greift sehr schnell alle Erreger an. Sie kann jedoch nicht zwischen verschiedenen Erregern unterscheiden und hat keine Informationen darüber, ob der Erreger deinem Körper schon bekannt ist.

Die unspezifische Abwehr kannst du dir so vorstellen, als würde man den Immunzellen eine Brille aufsetzen, mit der sie nur erkennen können, ob Eindringlinge fremd oder körpereigen sind. Alles, was körperfremd ist, wird bekämpft.

Ablauf der unspezifischen Immunabwehr

  1. Erreger wie Viren oder Bakterien dringen in den Körper ein, z.B. weil du sie eingeatmet hast oder weil du eine kleine Verletzung an der Haut hast.
  2. Fresszellen (z.B. Makrophagen oder Granulozyten) erkennen, dass es sich um körperfremde Eindringlinge handelt.
  3. Diese Fresszellen beseitigen die Erreger.
  4. Es kann währenddessen zu Entzündungen, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen kommen.

 

Nach diesen Schritten kann eine Infektion schon ausreichend abgewehrt sein, sodass die Symptome nach und nach verschwinden.

Wenn nur wenige Erregerzellen eingedrungen sind, werden die Fresszellen in der Regel alleine damit fertig.

Wenn sich die Erregerzellen aber vermehren und die Fresszellen nicht mehr hinterher kommen, beginnt die nächste Stufe: die spezifische Immunabwehr.

Während du krank im Bett liegst, arbeitet deine spezifische Immunabwehr

Dritte Stufe: Spezifische Immunabwehr (erworbenes Immunsystem)

Wenn weder die äußere Abwehr, noch die unspezifische Immunabwehr die Erreger aufhalten konnten, kommt die spezifische Abwehr ins Spiel.

Diese Art von Immunsystem unterscheidet verschiedene Erreger und reagiert dementsprechend unterschiedlich auf unterschiedliche Reize.

Diese Abwehrzellen kannst du dir so vorstellen: Sie haben im Vergleich zu den unspezifischen Zellen keine grobe „Fremd-Brille“ auf, ganz im Gegenteil: Sie arbeiten mit einer präzisen Lupe und inspizieren alle Erreger ganz genau. 

Wenn sie ein bestimmtes Bakterium oder einen Virus wiedererkennen, wissen sie direkt, was zu tun ist, da sie aus dem letzten Mal gelernt haben. Diesen Prozess nennt man „immunologisches Gedächtnis“.

Das spezifische Immunsystem bildet sich im Laufe deines Lebens aus, deswegen heißt es auch erworbenes oder erlerntes Immunsystem. Nach und nach bildet es eine immer größere Sammlung an Erregern, die es wiedererkennen und gezielt bekämpfen kann.

Ablauf der spezifischen Immunabwehr

  1. Wenn deine Fresszellen nicht mehr hinterherkommen, die Erregerzellen von Viren, Bakterien und Co zu vernichten, holen sie sich Hilfe.
  2. Dazu speichern die Fresszellen Informationen über die Erregerzellen ab.
  3. Sie suchen dann in deinem Körper die zu den Erregern passende T-Helferzelle. 
  4. Die T-Helferzelle gibt die Informationen wiederum an eine Plasmazelle weiter.
  5. Die Plasmazelle setzt die Produktion von Antikörpern gegen den Erreger in Gang.
  6. Die Antikörper können die Erregerzellen verklumpen und erleichtern somit den Fresszellen die Arbeit der Vernichtung. 
  7. Die Plasmazellen bilden außerdem Plasma-Gedächtniszellen zum Wiedererkennen der Erreger.

Unbekannte Eindringlinge

Der Prozess des Untersuchens von Erregern sowie die Bereitstellung der entsprechenden Antikörper benötigt Zeit. Im Vergleich zur unspezifischen Immunabwehr dauert die spezifische Immunabwehr unbekannter Viren und Bakterien ca. 3 - 4 Tage.

Das ist die Zeit, in der du Symptome aufweist und dich krank fühlst. Während du beispielsweise mit Halsschmerzen und Fieber im Bett liegst, arbeitet also in deinem Körper das spezifische Immunsystem auf Hochtouren.

Bekannte Eindringlinge

Häufig kommst du mit Krankheitserregern in Kontakt, die in der Vergangenheit schon einmal in deinen Körper eingedrungen sind. Dann funktioniert die spezifische Immunabwehr deutlich schneller.

Dies verdankst du dem zuvor erwähnten immunologischen Gedächtnis, das Informationen über bereits untersuchte Viren und Bakterien bereithält. Die Aktivierung der passenden T-Zellen und die Bildung von Antikörpern läuft dann viel schneller und effektiver ab. 

Eventuell spürst du in so einem Fall nur sehr leichte Symptome, eventuell auch gar keine. Wenn du eine bereits durchlaufene Erkrankung bei der nächsten Berührung mit dem Krankheitserreger gar nicht mehr bekommst, spricht man davon, dass du „immun“ dagegen bist. 

Das Immunsystem wird durch Spaziergänge und frische Luft gestärkt

Wenn das Immunsystem nicht funktioniert

Nicht immer funktioniert das Immunsystem so reibungslos wie wir es dir gerade beschrieben haben.

Sowohl von Geburt an als auch im Laufe des Lebens kann es Schädigungen des Immunsystems geben, die zu bestimmten Erkrankungen führen.

Autoimmunerkrankungen

Bei Autoimmunerkrankungen behandelt dein Immunsystem körpereigene Stoffe (z.B. bestimmte Zellen) fälschlicherweise wie körperfremde Stoffe. Es werden Antikörper gebildet, die letztendlich deinen Körper selbst angreifen. Beispiele für Autoimmunerkrankungen sind:

  • Rheumatoide Arthritis
  • Hashimoto-Thyreoiditis
  • Diabetes mellitus Typ 1
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
  • Zöliakie

Allergien

Auch bei Allergien reagiert dein Körper mit einer übertriebenen Immunreaktion auf eigentlich harmlose Stoffe. Im Gegensatz zu Autoimmunerkrankungen sind diese Stoffe aber nicht körpereigen, sondern körperfremd.

Der Körper bildet dann gegen diese Stoffe (z.B. Blütenpollen, Gräser, Tierhaare) Antikörper aus. Jedes Mal, wenn du mit diesen Stoffen in Berührung kommst, wird sofort eine heftige Immunreaktion ausgelöst, obwohl die Stoffe eigentlich harmlos sind. 

Bei Allergien reagiert das Immunsystem fälschlicherweise auf harmlose Substanzen wie Haselnuss-Pollen

Stoffe, die nicht schädlich sind, aber in deinem Immunsystem Reaktionen auslösen, nennt man Allergene. Die häufigsten Allergene sind:

  • Gräser und Pollen
  • Tierhaare
  • Kuhmilch- und Hühnerei-Eiweiß
  • Nüsse
  • Soja
  • Getreide
  • Geschmacksverstärker und Farbstoffe
  • bestimmte Medikamente

Geschwächtes Immunsystem

Nicht immer steckt eine ernsthafte Erkrankung dahinter, manchmal ist das Immunsystem auch einfach temporär geschwächt.

Dein Immunsystem wird geschwächt durch:

  • Bewegungsmangel
  • Mangel an frischer Luft
  • ungesunde, einseitige Ernährung
  • Alkoholkonsum und Rauchen
  • Stress
  • zu wenig Schlaf
  • Antibiotika und andere Medikamente
  • Schadstoffe aus der Umwelt

Immunsystem stärken!

Um deine körpereigene Abwehr zu unterstützen, kannst du einerseits darauf achten, die gerade genannten Risikofaktoren zu reduzieren.

Andererseits kannst du mithilfe von natürlichen, pflanzlichen Mitteln dein Immunsystem stärken. Am bekanntesten ist wohl Vitamin C für die Immunabwehr. Was aber viele nicht wissen: In Kombination mit Zink wirkt es besonders stark.

Deshalb haben wir in unserem Flora-Immun Vitamin C und Zink kombiniert. Abgerundet wird Flora-Immun von Ingwerextrakt und Knoblauchextrakt. Diese beiden Pflanzen sind schon seit Jahrhunderten dafür bekannt, das Immunsystem zu stärken.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Dein Immunsystem ist ein Abwehrsystem gegen schädliche Krankheitserreger wie Viren, Bakterien, Pilze und Parasiten.
  • Es ist über deinen gesamten Körper verteilt, da eine Vielzahl an Organen daran beteiligt sind. Erstaunlicherweise sitzen die meisten Immunzellen (bis zu 80 %) in deinem Darm.
  • In der Immunabwehr gibt es 3 Stufen:
  1. Automatische Barrieren: Deine Haut, Schleimhäute und bestimmte Körpersekrete halten Erreger mechanisch und biochemisch davon ab, in deinen Körper einzudringen.
  2. Unspezifische Immunabwehr: Sogenannte Fresszellen vernichten körperfremde Erreger wie Viren und Bakterien. Dieser Prozess geht sehr schnell.
  3. Spezifische Immunabwehr: Weitere Abwehrzellen kommen den Fresszellen zur Hilfe, indem Antikörper produziert werden. Dieser Prozess dauert mehrere Tage.
  • Dein Immunsystem hat ein immunologisches Gedächtnis. Hier werden Informationen über Krankheitserreger abgespeichert und für das nächste Mal bereit gehalten. Gegen einen Erreger, dessen Infektion du bereits durchgestanden hast, bist du beim nächsten Mal immun.
  • Dein Immunsystem kann aus bestimmten Gründen geschwächt sein. Eine dauerhafte Störung des Immunsystems macht sich durch Autoimmunerkrankungen und Allergien bemerkbar.
  • Temporär kann dein Immunsystem geschwächt sein, wenn du dich ungesund ernährst, zu wenig bewegst, viel Stress hast usw.
  • Zur Stärkung deines Immunsystems empfehlen wir dir unser Flora-Immun. Die Kombination aus Vitamin C, Zink, Ingwer und Knoblauch bringt dich gesund durchs ganze Jahr.

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