Hitzewallungen - Nicht nur in den Wechseljahren

Hitzewallungen - Nicht nur in den Wechseljahren

„Puh, ist mir warm!“ Ein Satz, den man im Sommer häufiger hört. Einige Menschen sind davon jedoch das ganze Jahr über betroffen und das völlig unabhängig von der Temperatur. Die Rede ist von Hitzewallungen. Wir erklären dir, was es damit auf sich hat und vor allem, was du gegen die plötzlichen Schweißausbrüche unternehmen kannst.

Was sind Hitzewallungen?

Bei einer Hitzewallung wird dir spontan sehr warm, sodass du anfängst stark zu schwitzen.

Hitzewallungen kommen meist plötzlich und ohne Vorwarnung. Dabei können vor allem 3 Symptome auftreten:

  • Schweißausbrüche, vor allem im Gesicht
  • warme und gerötete Haut, vor allem im Gesicht und am Hals
  • starkes Herzklopfen für einige Sekunden

Eine Hitzewallung dauert nur einige Sekunden bis wenige Minuten, dann reguliert sich dein Körper wieder. Häufig bleibt danach ein unangenehmes Frösteln, da der Schweiß auf deiner Haut abkühlt. 

Wie entstehen Hitzewallungen?

Die Ursache von Hitzewallungen ist noch nicht vollständig erforscht. Fest steht, dass eine kurzfristige Veränderung in deinem Hormonspiegel stattfindet. Dadurch wird das Temperaturregulationszentrum deines Gehirns aktiviert. Dein Körper denkt fälschlicherweise, es sei kalt und sendet Signale, die die Wärmeproduktion anregen.

Hitzewallungen treten besonders häufig in den Wechseljahren auf, da in dieser Zeit eine Umstellung des Hormonspiegels stattfindet. Diese Umstellung geschieht nicht immer langsam und Schritt für Schritt, sondern teilweise sprunghaft. Bei einem (plötzlichen) Abfall des Hormons Östrogen wird die Wärmeregulation deines Körpers durcheinander gebracht. Die Folge sind Hitzewallungen.

Wen betreffen Hitzewallungen?

Wahrscheinlich verbindest du Hitzewallungen ausschließlich mit Frauen in den Wechseljahren. Tatsächlich macht dies auch den größten Anteil der Menschen aus, die an Hitzewallungen leiden.

Aber auch Frauen in anderem Alter und sogar Männer können Hitzewallungen erleben. Bestimmt hast du auch schon einmal eine Hitzewallung gespürt.

Typische Situationen oder Auslöser für Hitzewallungen sind:

  • Unterzuckerung
  • Kreislaufprobleme
  • starker Kaffee 
  • sehr scharfes Essen
  • bestimmte Medikamente
  • allergischer Schock nach Insektenstichen
  • Stress und Panik
  • warme Temperaturen
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • Diabetes
  • Übergewicht

Ein typisches Beispiel für eine Hitzewallung ohne Wechseljahre ist, wenn du schnell rennst, um den Bus noch zu erreichen. Sobald du im Bus sitzt, wird dir sehr warm und du beginnst, stark zu schwitzen. Natürlich ist die einfachste Erklärung hierfür, dass du dich schnell bewegt hast. Aber es kommen noch die hormonellen Faktoren hinzu. Durch den Stress und Zeitdruck wurden in deinem Körper bestimmte Hormone wie Cortisol ausgeschüttet, die die Wärmeproduktion zu stark anregen. 

Was kannst du gegen Hitzewallungen tun?

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Es gibt viele Tipps und Tricks gegen Hitzewallungen. Hier sind unsere besten Tipps für den akuten Fall, wenn du gerade eine Hitzewallung durchlebst. Außerdem geben wir dir Hinweise für die langfristige Behandlung, um seltener Hitzewallungen zu erleben.

Im Akutfall

  • Steigere dich nicht in die Hitzewallung hinein! Bleibe ruhig und atme tief ein und aus.
  • Mache dir keine Sorgen darum, was andere Menschen über dich denken. Viele sind ohnehin mit sich selbst beschäftigt. Diejenigen, die deine Hitzewallung bemerken, haben sicherlich Verständnis dafür. 
  • Wenn dir die Menschen in deiner Umgebung wohlgesonnen sind, kannst du auch einfach offen über deine Hitzewallungen sprechen. Je mehr Menschen mit diesem vermeintlichen Tabu brechen, desto entspannter können alle damit umgehen.
  • Wenn es möglich ist, entschuldige dich kurz bei deinen Gesprächspartnern und verlasse den Raum. Oft hilft es schon, die Umgebung zu wechseln.
    Du kannst zum Beispiel die Toilette aufsuchen und dir dein Gesicht und deinen Hals mit lauwarmem Wasser abwaschen.
    → Benutze kein eiskaltes Wasser, da das die Temperaturregulation deines Körpers erst recht durcheinander bringt.

 

Zusatztipp: Wenn du weißt, dass du zu Hitzewallungen neigst, empfehlen wir dir das „Zwiebel-Prinzip“. Dabei ziehst du mehrere Lagen von Kleidung an, die du ohne großen Aufwand aus- und wieder anziehen kannst. Ein Shirt und eine Strickjacke, die du bei Bedarf offen tragen kannst, sind deutlich besser geeignet als ein Shirt und ein dicker Pullover. Meide Kleidung mit hohem Polyesteranteil und Rollkragenshirts/-pullover.

Langfristig

Wenn du Hitzewallungen von vornherein reduzieren möchtest, lautet die Grundregel, anregende Stoffe zu reduzieren und beruhigende Stoffe zu erhöhen.

Anregende Stoffe führen in deinem Körper dazu, dass dieser mehr Wärme produziert. Das sind zum Beispiel:

  • Koffein. Wenn du Kaffee trinkst, tust du das wahrscheinlich unter anderem, weil er dich wach macht. Die Nebenwirkung davon ist aber, dass der Kaffee deinen Körper zu höherer Wärmeproduktion anregt. Wenn dich häufig Hitzewallungen plagen, solltest du deinen Kaffeekonsum herunterfahren. 
  • Scharfe Gewürze. Bestimmt hast du es schon mal erlebt, dass dir nach einem scharf gewürzten Essen warm wurde? Auch das liegt an anregenden Stoffen.
  • Bestimmte Medikamente. Wenn du das Gefühl hast, aufgrund eines Medikaments häufig Hitzewallungen zu bekommen, lasse dich ärztlich beraten, ob du vielleicht das Präparat wechseln kannst.
  • Stress. Stress bringt deinen Hormonhaushalt und die Wärmeregulation deines Körpers durcheinander. Versuche, Stress so weit wie möglich zu reduzieren, wenn du häufig Hitzewallungen erlebst. Natürlich ist ständiger Stress auch darüber hinaus ungünstig für deine Gesundheit.

 

Nach der Liste der Dinge, die du reduzieren solltest, möchten wir dir natürlich auch Dinge ans Herz legen, von denen du mehr zu dir nehmen kannst. Es gibt eine Vielzahl an Pflanzen, deren Wirkstoffe bei Hitzewallungen helfen können.

  • Salbei. Schon seit Langem ist Salbei als pflanzliches Mittel gegen Schwitzen bekannt. Bereits wenige Tassen Salbeitee pro Tag können deine Hitzewallungen verringern. 
  • Rotklee. Diese Pflanze hat eine temperaturregulierende Wirkung und wird gegen Hitzewallungen eingesetzt, vor allem in den Wechseljahren.
  • Frauenmantel. Auch dieses Kraut kann deine Hitzewallungen reduzieren und Schweißausbrüche lindern.
  • Baldrian und Hopfen. Hierbei handelt es sich um Pflanzen mit beruhigender Wirkung, die dein allgemeines Befinden verbessern und stressreduzierend wirken können. 

In unserer Meno-Love haben wir einige der beruhigenden Pflanzenstoffe kombiniert, die deine Hitzewallungen reduzieren können. Viele zufriedene Kundinnen berichten uns, dass sie endlich ein Präparat gefunden haben, mit dem ihre Schweißausbrüche der Vergangenheit angehören. Überzeuge dich gerne selbst von unserer Meno-Love:

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Zusatz-Tipp: Wenn du häufig unter Hitzewallungen leidest, solltest du auch auf deine Mineralstoffversorgung achten. 

Beim Schwitzen verliert dein Körper Elektrolyte wie Magnesium und Kalium. Achte darauf, eine ausreichende Menge dieser Mineralstoffe zu dir zu nehmen.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bei einer Hitzewallung leidest du unter plötzlichen Schweißausbrüchen, die mit warmer, geröteter Haut und starkem Herzklopfen einhergehen können. Meistens treten Hitzewallungen im Gesicht und am Hals auf.
  • Eine Hitzewallung entsteht aufgrund eines temporären hormonellen Ungleichgewichts. Dein Körper denkt dabei fälschlicherweise, es sei kalt und fährt die Wärmeproduktion hoch.
  • Hitzewallungen betreffen vor allem Frauen in den Wechseljahren, aber auch andere Menschen können sie erleben. Typische Beispiele sind Unterzuckerung, Stress oder warme Temperaturen.
  • Wenn du eine akute Hitzewallung erlebst, bleibe ruhig. Kühle dich eventuell ab, indem du dein Gesicht mit lauwarmem Wasser wäschst. 
  • Um langfristig weniger Hitzewallungen zu bekommen, meide anregende Lebensmittel wie Koffein und scharfe Gewürze. Außerdem ist es hilfreich, Stress zu reduzieren.
  • Es gibt viele Pflanzenstoffe, die gegen Hitzewallungen wahre Wunder wirken. Dazu zählen Rotklee, Frauenmantelkraut und Baldrian. In unserer Meno-Love haben wir diese und weitere Wirkstoffe kombiniert. Meno-Love hilft gegen Wechseljahresbeschwerden, aber auch gegen Nervosität und Hitzewallungen bei Frauen und Männern, die nicht in den Wechseljahren sind.

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