Gesunde Darmflora aufbauen - 3 Tipps

Die Darmflora ist für viele Menschen immer noch ein Mysterium.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen zwar, wie unglaublich wichtig eine intakte Darmflora für das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit ist, aber leider sind Darmbeschwerden und die Verdauung immer noch Tabuthemen, über die nicht gerne geredet wird.

Wir möchten dir die Berührungsangst mit dem Thema Darm nehmen und dir zeigen, warum es wirklich wichtig ist, deiner Darmflora Aufmerksamkeit zu schenken. Wir werden dir erklären, was die Darmflora überhaupt ist und auf welche Weise du Gutes für sie tun kannst.

Was genau ist die Darmflora?

Unter dem Wort „Darmflora“ (auch „Mikrobiom“ genannt) wird die gesamte mikrobielle Besiedlung deines Darms zusammengefasst. In deinem Darm leben etwa 10 bis 100 Billionen Darmbakterien - das sind Zahlen, die man sich gar nicht vorstellen kann. 

Es gibt hunderte verschiedene Arten von Darmbakterien, die sich in eher gesundheitsförderlich und eher gesundheitsschädlich einteilen lassen. Vereinfacht wird oft von „guten“ und „schlechten“ Darmbakterien gesprochen.

Von Mensch zu Mensch unterscheidet sich die Anzahl der Darmbakterien sowie die Zusammensetzung der Darmflora. 

Wie genau sich deine Darmflora zusammensetzt, hängt von vielen Faktoren ab. Die Basis wird schon in der ganz frühen Kindheit festgelegt, jedoch auch im späteren Leben kannst du deine Darmflora - durch deine Ernährung und deinen Lebensstil - positiv, aber auch negativ beeinflussen.

Es gibt außerdem eine Vielzahl an Einflussfaktoren, die noch gar nicht bekannt sind. Die wissenschaftliche Forschung gewinnt ständig neue Erkenntnisse zum Thema Darmflora.

Welche Aufgaben hat die Darmflora?

Die Aufgaben der Darmflora sind so vielfältig, dass der Darm inzwischen häufig als „Superorgan“ oder auch „zweites Gehirn“ beschrieben wird. Wir geben dir hier einen kleinen Überblick über die Aufgaben deiner Darmflora:

  • Verdauungsvorgänge (z.B. Enzyme produzieren, Ballaststoffe spalten)
  • Herausfiltern von Mikronährstoffen
  • Produktion körpereigener Vitamine und Hormone
  • Neutralisierung schädlicher Substanzen
  • Immunabwehr

Wann solltest du deine Darmflora aufbauen?

Im Idealfall ist deine Darmflora ganz natürlich im Gleichgewicht.

Durch verschiedene Auslöser kann sie jedoch gestört werden. Bestimmte Symptome deuten darauf hin, dass deine Darmflora nicht optimal zusammengesetzt ist. 

Wir erläutern im Folgenden, in welchen Situationen du unbedingt deine Darmflora aufbauen solltest.

Nach Antibiotika-Einnahme

Das Wort Antibiotika kommt vom griechischen „anti” und „bios“ und bedeutet übersetzt „gegen das Leben“. Eigentlich ziemlich erschreckend, oder?

Einerseits ist die abtötende Wirkung von Antibiotika erwünscht, da auf diese Weise schädliche Bakterien vernichtet werden. Andererseits können Antibiotika aber nicht zwischen gut und böse unterscheiden und vernichten nebenbei auch die gesundheitsförderlichen Darmbakterien. 

Eventuell bemerkst du diesen Effekt sogar an Verdauungsbeschwerden während und nach der Antibiotika-Einnahme. 

Es ist ratsam, deine Darmflora aufzubauen, nachdem du Antibiotika genommen hast. So sorgst du dafür, dass sich wieder mehr gute Darmbakterien ansiedeln. Das bringt deinen Körper und deine Verdauung zurück ins Gleichgewicht.

Bei häufigen Erkältungen

Wusstest du, dass sich ca. 80 % aller immunaktiven Zellen deines Körpers in deinem Darm befinden? Man könnte fast sagen, der Darm sei der Sitz des Immunsystems.

Eine geschwächte Darmflora kann einer der Hauptgründe für eine erhöhte Infektanfälligkeit sein. 

Wenn du mehrmals pro Winter erkältet bist oder allgemein das Gefühl hast, eine schwache Immunabwehr zu haben, solltest du deine Darmflora aufbauen.

Auch wenn du unter Allergien wie Heuschnupfen oder Neurodermitis leidest, kann es Wunder wirken, deiner Darmflora eine Aufbaukur zu gönnen. Denn allergische Reaktionen werden maßgeblich vom Immunsystem gesteuert.

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Bei Verdauungsbeschwerden

Dieser Aspekt ist einleuchtend. Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Verstopfung und Blähungen hängen eng mit der Zusammensetzung deiner Darmflora zusammen. Die meisten Verdauungsprobleme verschwinden von alleine, wenn deine Darmflora wieder ins Gleichgewicht kommt.

Wie genau kannst du deine Darmflora aufbauen?

Um eine gesunde Darmflora aufzubauen, sind die wichtigsten Faktoren eine vollwertige, ausgewogene Ernährung sowie ein gesunder Lebensstil. 

Auf einige Aspekte kannst du dabei besonders achten. Wir stellen sie dir im Folgenden vor.

1. Darmflora aufbauen mit Präbiotika

Vielleicht denkst du jetzt sofort an Joghurt, aber Achtung, ein kleiner Buchstabe macht hier einen großen Unterschied, nämlich zwischen Probiotika und Präbiotika!

Präbiotika sind schwer verdauliche oder unverdauliche Lebensmittelbestandteile.

Die meisten Präbiotika sind Kohlenhydrate, beziehungsweise Ballaststoffe. Der Name „Ballaststoffe“ verrät bereits, dass man sie bei ihrer Entdeckung für wertlose Nahrungsbestandteile (Ballast) hielt. Inzwischen ist die Wissenschaft sich aber einig, dass diese Faserstoffe enorm wichtig für unsere Gesundheit sind.

Dein Körper zieht aus Ballaststoffen keine Nährstoffe und kaum Kalorien. Sie sind jedoch das Futter für die förderlichen Bakterien in deinem Darm und somit absolut nicht nutzlos. Die schädlichen Darmbakterien hingegen ernähren sich nicht von Präbiotika, sodass du mit präbiotischen Lebensmitteln gezielt nur die guten Darmbakterien füttern und auf diese Weise die Zusammensetzung deiner Darmflora positiv beeinflussen kannst.

Folgende Lebensmittel enthalten nennenswerte Mengen an Präbiotika:

  • Vollkorngetreide
  • Hülsenfrüchte 
  • Zwiebeln, Knoblauch, Porree
  • Artischocken
  • Spargel
  • Chicorée
  • Bananen

 

Einer der bekanntesten Ballaststoffe bzw. Präbiotika ist Inulin. Inulin 

  • fördert die guten Darmbakterien.
  • sättigt aufgrund seiner Quellwirkung lange, bringt aber kaum Kalorien mit sich.
  • regt die Verdauung an.
  • hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren.

In unserem Flora-Biotic bildet Inulin den Hauptbestandteil. Zusätzlich sind verschiedene Mikroorganismen enthalten, die deine Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen. Auf diese Weise kannst du mit nur 3 Kapseln am Tag deine Darmflora aufbauen.

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2. Darmflora aufbauen mit Probiotika

Jetzt kommen wir zu den Probiotika.

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, die deine Darmflora in Balance halten. Sie fördern die guten Darmbakterien.

Einige Lebensmittel enthalten Probiotika wie Milchsäurebakterien, zum Beispiel Joghurt (auch Sojajoghurt), Frisch-Sauerkraut, Sauerteigbrot und fermentiertes Gemüse.

Allerdings enthalten diese Lebensmittel keine sonderlich hohen Mengen an Probiotika. Für eine spürbare Wirkung müsstest du sehr regelmäßig sehr viel davon essen, damit die enthaltenen Probiotika deine Darmflora aufbauen können.

Deutlich einfacher ist es, Probiotika in Form von Kapseln zu nehmen. Das kannst du entweder regelmäßig oder für einen bestimmten Zeitraum, als eine Art Kur, machen. Wie wir bereits beschrieben haben, ist dies nach einer Antibiotika-Einnahme oder zu Beginn der kühleren Jahreszeit, wenn du zu häufigen Erkältungen neigst, eine wichtige Empfehlung. 

Unser Flora-Biotic enthält neben dem bereits beschriebenen Inulin auch eine Vielzahl an probiotischen Mikroorganismen, die deine Darmflora aufbauen und wieder in Balance bringen können.

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3. Weitere Faktoren

Deine Darmflora wird nicht nur von deiner Ernährung beeinflusst, sondern auch von weiteren Faktoren. Wir haben die 3 wichtigsten für dich zusammengetragen:

  • Wie so oft, lautet auch zum Aufbauen der Darmflora unser Tipp: Viel trinken. Flüssigkeit (hauptsächlich Wasser) ist enorm wichtig, um dein gesamtes Verdauungssystem anzuregen. Davon profitiert auch deine Darmflora.
  • Auch Bewegung spielt eine wichtige Rolle. In einer Vielzahl von Studien konnten Zusammenhänge zwischen Sport und einer gesunden Darmflora gezeigt werden. Einerseits regt Bewegung die Verdauungstätigkeit an, andererseits ist insbesondere Bewegung an der frischen Luft zudem förderlich für ein starkes Immunsystem, welches wiederum die Darmflora positiv beeinflusst. 
  • Deine Darmflora reagiert übrigens auch sensibel auf Stress. Mehrere Studien haben gezeigt, dass Dauerstress die Zusammensetzung der Darmflora negativ verändern kann. Achte also darauf, möglichst häufig kleine Ruheinseln in deinen Alltag einzubauen, um einen Ausgleich zu stressigen Phasen zu finden.

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Das Wichtigste auf einen Blick

  • Deine Darmflora ist ein komplexes System aus Billionen von Darmbakterien, die nicht nur deine Verdauung regulieren, sondern auch eine tragende Rolle für dein Immunsystem spielen.
  • Die Mikroorganismen in deinem Darm können im Gleichgewicht oder im Ungleichgewicht sein.
  • Beispielsweise die Einnahme von Antibiotika führt zu einem Ungleichgewicht der guten und schlechten Darmbakterien. Nach einer Antibiotika-Einnahme empfehlen wir dir deshalb unbedingt, deine Darmflora aufzubauen.
  • Auch wenn du unter einer schwachen Immunabwehr oder häufigen Verdauungsbeschwerden leidest, ist es hilfreich, deine Darmflora aufzubauen.
  • Du kannst deine Darmflora aufbauen, indem du sogenannte präbiotische Lebensmittel isst. Das sind Lebensmittel mit Ballaststoffen, die als Futter für die guten Darmbakterien dienen. Präbiotika sind zum Beispiel in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Zwiebeln und Chicorée enthalten.
  • Darüber hinaus gibt es Probiotika. Das sind Mikroorganismen, die die guten Darmbakterien fördern. Probiotika sind in Joghurt, Sauerteig und fermentiertem Gemüse enthalten.
  • Leider enthalten Lebensmittel nur geringe Mengen von Präbiotika und Probiotika. Zum Aufrechterhalten einer gesunden Darmflora ist dies ausreichend. Wenn deine Darmflora aber aus dem Gleichgewicht geraten ist und du sie wieder aufbauen möchtest, solltest du am besten auf Kapseln zurückgreifen, die Präbiotika und Probiotika enthalten. Wir empfehlen dir hierfür unser Flora-Biotic. Mehr Informationen dazu findest du hier:

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