Darmbeschwerden - Was kannst du tun?

Darmbeschwerden - Was kannst du tun?

Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall sind nicht nur unangenehm, sondern häufig auch sehr schmerzhaft.

Darmbeschwerden musst du aber nicht einfach hinnehmen. Du kannst dafür sorgen, dass es deinem Darm besser geht. Wir verraten dir, wie du mit Hilfe der richtigen Ernährungs- und Lebensgewohnheiten deine Verdauung verbessern, dein Immunsystem stärken und Darmbeschwerden vorbeugen kannst. 

Wunderwerk Darm

Dein Darm spielt eine entscheidende Rolle für deinen Körper. Er ist für die Nährstoffversorgung deines Körpers und das Abwehren von Krankheiten zuständig. 

Dein Darm versorgt dich mit Energie und Nährstoffen

Damit du ausreichend Energie zur Verfügung hast, zieht dein Darm die enthaltenen Nährstoffe aus deiner Nahrung. Er versorgt deinen Körper dadurch nicht nur mit aufgespaltenen Makronährstoffen, sondern auch mit Vitaminen und Mineralstoffen. So sorgt der Darm dafür, dass dein Körper optimal läuft und du gesund bleibst.

Dein Immunsystem im Darm

Außerdem enthält dein Darm ca. 80 % deiner immunaktiven Zellen! Dein Immunsystem ist das wichtigste Abwehrsystem für Krankheiten, indem es Viren und Bakterien abfängt, die in deinen Körper gelangen. Aber warum sitzt ein Großteil deines Immunsystems im Darm

Die Fläche deines Darms ist größer als ein Tennisplatz. Obwohl der Darm in deinem Körper liegt, hat er über deine aufgenommene Nahrung immer Kontakt zur Außenwelt. Dementsprechend hat er eine fast 200 mal größere Fläche zur Außenwelt als deine Haut. 

Es ist überlebensnotwendig, dass dein Immunsystem in deinem Darm sitzt und dafür sorgt, das schlechte Eindringlinge unschädlich gemacht werden. Doch was ist, wenn dein Darm nicht richtig arbeitet und es zu Darmbeschwerden kommt? 

Darmbeschwerden können sich in Form von Bauchschmerzen äußern

Was sind Darmbeschwerden? 

Die Liste der Darmbeschwerden ist lang. Häufig spürst du sie anhand ihrer Symptome, wie Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall. Diese Symptome können ganz unterschiedliche Ursachen haben und es braucht ärztlichen Rat, um sie zuordnen zu können. 

Gründe für Darmbeschwerden

Gründe für Darmbeschwerden können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Antibiotikaeinnahme, (chronische) Darmerkrankungen und ein ungesunder Lebensstil sein.

Besonders häufig wird ein sogenanntes Reizdarmsyndrom diagnostiziert. Es ist eine funktionelle Störung des Darms und kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Nicht nur körperliche Faktoren beeinflussen deinen Darm, auch die Psyche hat einen großen Einfluss auf deine Darmgesundheit. Insbesondere Stress kann sich negativ auf deine Darmaktivität auswirken. 

Doch was kannst du tun, um Darmbeschwerden vorzubeugen oder sie zu reduzieren? Wir haben für dich 7 Tipps zusammengefasst, mit denen du deine Darmgesundheit verbessern kannst. 

Ohne Darmbeschwerden fühlst du dich wesentlich wohler und zufriedener

7 Tipps bei Darmbeschwerden

Bevor wir dir die 7 Tipps verraten, möchten wir dir noch empfehlen, wirklich alle Tipps in deinen Alltag zu integrieren. Diese Tipps sind nicht nur hilfreich, um deine Darmbeschwerden zu reduzieren, sondern wirken sich allgemein positiv auf deine körperliche und mentale Gesundheit aus.

Du wirst schnell merken, dass du dich mit diesen Alltagstipps wesentlich besser und leistungsfähiger fühlst. Bist du schon gespannt? Hier kommen die 7 Tipps gegen Darmbeschwerden:

1. Iss ausreichend Ballaststoffe

Ballaststoffe werden auch als Präbiotika bezeichnet. Sie dienen den sogenannten „guten Darmbakterien” als Futter.

Präbiotika für deine Darmflora

Durch ihre Einnahme verbesserst du deine Darmflora, ihre Aktivität und die Aufnahme von einigen Vitaminen. Außerdem unterstützen Ballaststoffe, mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr, deine regelmäßige Verdauung und regen deinen Stuhlgang an.

Ballaststofflieferanten

Gute Ballaststofflieferanten sind Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkorngetreide. Versuche in jede Mahlzeit mindestens einen dieser Ballaststofflieferanten zu integrieren. Gemüse eignet sich besonders gut, wenn du viele Ballaststoffe, gleichzeitig aber wenig Kalorien zu dir nehmen möchtest. 

Gewöhne deinen Körper an Ballaststoffe

Wenn du bisher nur wenig von diesen Lebensmitteln gegessen hast, kann es sein, dass du zu Beginn durch die hohe Ballaststoffaufnahme Blähungen bekommst.

Fange dann erst langsam an, sie in deinen Speiseplan zu integrieren und steigere die Menge nach und nach. Gib deinem Körper Zeit, sich an die neue Ernährung zu gewöhnen. Aber bleib dran - es lohnt sich!

Um Darmbeschwerden reduzieren, solltest du ausreichend Ballaststoffe essen

2. Nutze Probiotika

Neben den Präbiotika verbessern auch Probiotika deine Darmflora. Probiotika sind Mikroorganismen, die sich in deinem Darm ansiedeln und die guten Darmbakterien bei ihrer Arbeit unterstützen.

Probiotika für deine Darmflora

Probiotika verdrängen schädliche Viren und Bakterien in deinem Darm und verbessern deinen Stoffwechsel. Sie können so Darmbeschwerden verkürzen und vorbeugen. Außerdem stärken sie dein Immunsystem.

Kombiniere Präbiotika und Probiotika

Wenn du Präbiotika (Ballaststoffe) und Probiotika gemeinsam aufnimmst, verstärken sich die positiven Effekte. Außerdem können die Probiotika im Verdauungstrakt besser überleben, da die Präbiotika ihnen als Nahrungsquelle dienen.

Genau aus diesem Grund haben wir für dich Flora-Biotic entwickelt. Durch die Kombination aus Präbiotika und Probiotika erhältst du die optimale Wirksamkeit. So kann Flora-Biotic dich beim Aufbau deiner Darmflora unterstützen, dein Immunsystem stärken und dein Wohlbefinden steigern. 

zum Flora-Biotic

Flora-Biotic

3. Trinke ausreichend

Du solltest mindestens 1,5 - 2 Liter am Tag trinken. Wenn deine Flüssigkeitszufuhr weit darunter liegt, kann es dazu kommen, dass mehr Flüssigkeit aus dem Nahrungsbrei gezogen wird. Dadurch wird der Nahrungsbrei im Darm fester und kann nicht mehr so gut gleiten, sodass es zu Verstopfungen und Bauchschmerzen kommen kann. 

Ein Glas lauwarmes Wasser am Morgen kann außerdem deine Darmaktivität anregen und ihn so auf das Frühstück vorbereiten. 

4. Reduziere blähende Lebensmittel 

Lebensmittel wie rohe Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Kohl und Rohkost können Blähungen verursachen. Gerade wenn du sehr anfällig für Darmbeschwerden bist, solltest du darauf achten, welche Lebensmittel dir gut tun und bei welchen deine Beschwerden verstärkt werden. 

Alternativen zu Rohkost

Wenn du durch Rohkost Blähungen bekommst, empfehlen wir dir, das Gemüse lieber zu garen. Wichtig ist, dass du es möglichst schonend zubereitest, damit alle Nährstoffe und Vitamine in den Lebensmitteln erhalten bleiben. Du kannst Gemüse in einem Sieb oder Dämpfeinsatz mit etwas Wasser dampfgaren. Dabei sparst du auch kalorienreiches Öl zum Braten.

Kohlensäure

Auch Kohlensäure kann zu Blähungen führen. Verzichte deshalb bei Darmbeschwerden auf Sprudelwasser, Limonaden und Cola. Es gibt so viele leckere Alternativen. Wie wäre es mit stillem Wasser mit Minze und Orangenscheiben oder selbstgemachtem Eistee? Du kannst dir so nicht nur die Kohlensäure, sondern auch unnötige Kalorien von Softdrinks sparen. 

5. Nimm dir Zeit zum Essen 

Heute ist ein stressiger Tag, ein Termin jagt den nächsten. Du hast noch 5 Minuten Zeit - ah, das reicht, um schnell ein Brötchen zu essen, denkst du dir - wirklich? Wir empfehlen: Nimm dir Zeit zum Essen! 

Denn wenn du nur wenig Zeit zum Essen hast
  • greifst du sicherlich schneller zum ungesunden Fast Food anstatt etwas zu essen, was deinem Körper wirklich Energie und Nährstoffe bietet. 
  • kaust du weniger. Dadurch hat dein Darm mehr Arbeit und wird stärker belastet.
  • schlingst du dein Essen herunter. Dadurch schluckst du mehr Luft, die im Darm zu Blähungen und Bauchschmerzen führen kann. 

Nimm dir deshalb wirklich Zeit für dein Essen. Genieße es und versuche jeden Bissen mindestens 20 Mal zu kauen. 

Du kannst deine Darmbeschwerden reduzieren indem du dir Zeit zum Essen nimmst

6. Bewege dich 

Neben der Ernährung kann auch Bewegung einen positiven Einfluss auf deine Darmaktivität haben.

Bewegung für deine Darmgesundheit

Bewegung regt deine Durchblutung und deine Verdauung an. Dadurch hat sie nicht nur körperlich, sondern auch psychisch eine positive Auswirkung auf deine Darmbeschwerden. Außerdem kann körperliche Aktivität die Arbeit der Darmmuskulatur verbessern, sodass der Nahrungsbrei schneller transportiert wird. So kannst du Blähungen, Verstopfungen und ein Völlegefühl reduzieren.

Bewegung bedeutet nicht zwingend, dass du Sport treiben musst, auch schon ein Spaziergang kann deine Verdauung anregen. Wenn du Sport machst, achte darauf, dass dir die Sportart wirklich Freude bereitet. Du sollst schließlich deinen Stress durch den Sport reduzieren und nicht erhöhen. 

7. Entspanne dich 

Stress kann sich negativ auf deine Darmaktivität auswirken. So kann die Aufregung vor einer Präsentation dazu führen, dass du Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall bekommst. Du kennst sicherlich das Sprichwort „Das schlägt mir auf den Magen“.

Folgen von Stress 

Durch Stress wird deine Darmaktivität eingeschränkt. Das war für deine Vorfahren überlebenswichtig. Wenn sie einer Gefahr ausgeliefert waren, mussten sie schließlich Kämpfen oder Flüchten und nicht in aller Ruhe weiter verdauen.

Auch wenn wir heutzutage nicht mehr um unser Überleben kämpfen müssen, ist diese körperliche Funktion weiterhin aktiv. Dein Körper weiß schließlich nicht, dass du nur gestresst bist, weil du gleich eine Präsentation halten musst. 

Besonders kritisch wird es, wenn du nur ab und zu, sondern dauerhaft Stress ausgesetzt bist. Dauerstress kann zu chronischen Darmbeschwerden führen.

Tipps zum Entspannen

Achte also auf ausreichende Entspannungsphasen, um deinen Stress abzubauen. Für mehr Entspannung im Alltag empfehlen wir dir

  • regelmäßig tiefe Atemzüge zu nehmen.
  • ausreichend zu schlafen.
  • Zeit für dich selbst einzuplanen.
  • Yoga, Pilates und andere Entspannungsübungen zu machen.

Das Wichtigste auf einen Blick 

  • Dein Darm ist für die Nährstoffversorgung deines Körpers und das Abwehren von Krankheiten zuständig.
  • In deinem Darm sitzt ein Großteil deines Immunsystems.
  • Gründe für Darmbeschwerden können Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Antibiotikaeinnahmen, Darmerkrankungen, psychische Probleme und ein ungesunder Lebensstil sein.
  • Bauchschmerzen, Blähungen, Verstopfungen und Durchfall sind häufige Symptome von Darmbeschwerden.
  • Mit diesen Tipps kannst du deine Darmbeschwerden reduzieren: 
  1. Iss ausreichend Ballaststoffe (Präbiotika).
  2. Nutze Probiotika für eine gesunde Darmflora.
    Für eine optimale Wirkung empfehlen wir Präbiotika und Probiotika gemeinsam einzunehmen. Deshalb haben wir für dich Flora-Biotic entwickelt:
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  3. Trinke ausreichend, mindestens 1,5 - 2 Liter täglich.
  4. Verzichte auf blähende Lebensmittel.
  5. Nimm dir Zeit zum Essen.
  6. Bewege dich und mache Sport, der dir Spaß macht.
  7. Entspanne dich, denn Stress verstärkt Darmbeschwerden.